Donnerstag, 13. März bis Sonntag, 13. April 2003
Anne Frank
– eine Geschichte für heute

Eine Ausstellung des Anne Frank Zentrum Berlin e.V.
Kulturbüro Schwäbisch Gmünd

 

Donnerstag, 3. April, 19.00 Uhr, Prediger, Refektorium
Klezmermusik und jiddische Lieder

Konzert mit Katharina Rodi und Ensemble CHOLEM
mit freundlicher Unterstützung des
Kulturbüro Schwäbisch Gmünd

»Hej klesmorim« (Hej Musikanten) ist nach »schpilsche mir a lidele in jiddisch« und »mir lebn ejbig« das dritte Programm der Gruppe »CHOLEM«. Neben jiddischen Liedern sind in ihrem aktuellen Programm vermehrt traditionelle und experimentelle Instrumentalstücke zu hören

»Hej klesmorim«, ein Lied vom bekanntesten jiddischen Liederautor Mordechai Gebirtig, beschreibt eine für jiddische Lieder ganz typische Thematik. Voller Lebenskraft, sehnsuchtsvoll und selbstironisch erzählen diese Lieder Geschichten aus dem osteuropäischen Schtetl und aus der »Neuen Welt«.

»Jede Volksmusik ist schön, aber von der jüdischen muß ich sagen, sie ist einzigartig! Sie ist so facettenreich, kann fröhlich erscheinen und in Wirklichkeit tief tragisch sein. Fast immer ist es ein Lachen durch Tränen.« (Dimitrji Schostakowitsch)

CHOLEM
Die Gruppe Cholem (der Traum) steht mit ihrem Programm in der Tradition der Klezmer (jiddische Musikanten) und bringt mit abwechslungsreichen eigenen Arrangements die lebensbejahende Kraft dieser Musik zum Ausdruck.
Seit ihrer Gründung 1994 hat Cholem öffentliche Auftritte in Deutschland, Österreich und England:
• Konzerttätigkeit, auch in Verbindung mit
• Hochzeiten
• Theaterproduktionen
• Vernissagen
• Lesungen
• Veranstaltungen zu politischen,
• historischen und
• religiösen Themen
• Projekte an Schulen und Einrichtungen
• der Erwachsenenbildung
• Radiosendungen im ORF und SWR

Die Interpreten
Katharina Rodi: Gesang,
-Studium der Musik- und Tanzpädagogik an
der Hochschule Mozarteum in Salzburg
-Sängerin und Musikpädagogin
-seit 1992 Soloauftritte mit jiddischen Liedern
(Gesang und Gitarre)

Fritz Kronthaler: Klarinette, Baßklarinette
-Studium Konzertfach Klarinette an der
Hochschule Mozarteum in Salzburg
-freischaffender Musiker, u.a. Filmmusik und
Theaterproduktionen

Bernd Konzett: Kontrabaß, Akkordeon
-Studium Konzertfach Kontrabaß an der
Hochschule Mozarteum in Salzburg
-neben Orchester-und Kammermusiktätigkeit
freischaffender Musiker

Frank Naruga: Gitarre
-Studium Dipl. Musiklehrer für Gitarre
am Hamburger Konservatorium
-Mitglied in verschiedenen folkloristischen-
und kammermusikalischen Besetzungen
-freischaffender Musikpädagoge

Kontakt:
Katharina Rodi
Hochbergweg 8
D-73525 Schwäbisch Gmünd
Tel. u. Fax 07171 93 11 80 oder
Tel. 0173 341 58 81
rodi.naruga@t-online.de

Fritz Kronthaler
A-5221 Lochen 35
Tel. 07745 87 55 oder 0676 425 85 50
Fax 0676 425 85 51
fri.kro@magnet.at

Frank Naruga
Bismarckstraße 19
20259 Hamburg
Tel. 040 491 36 42
Fax 040 3603 555 997
fnaruga@aol.com

 

Weitere Informationen (vk) :
Klezmermusik in Deutschland - Musikpraxis oder Politische Bildung?
aus: Musikunterricht heute 5, hg. von Jürgen Terhag. Lugert-Verlag Oldershausen

Klezmermusik - Jiddische Folklore und Weltmusik »

Klezmermusik - Google-Suche »

• weitere Informationen folgen...

Begleitprogramm

Dienstag, 11. März bis Samstag, 12. April 2003, Stadtbibliothek
Medienausstellung »Kalte Zeiten«
mit Büchern, Filmen und CD-ROMs zum Nationalsozialismus
Stadtbibliothek Schwäbisch Gmünd

Donnerstag, 13. März bis Sonntag, 13. April 2003, Prediger, Innenhof
Kunstwerk des Monats
Museum für Natur und Stadtkultur Schwäbisch Gmünd

März
Donnerstag, 13. März, 19.00 Uhr, Prediger, Innenhof
Eröffnung der Ausstellung
durch Bürgermeister Dr. Joachim Bläse
Mit Anja Mittermaier vom Anne Frank Zentrum Berlin e.V.
Musikalischer Rahmen: Katharina Rodi, jiddische Lieder
Kulturbüro
Schwäbisch Gmünd

Freitag, 14. März, 19.00 Uhr, Prediger, kleiner Saal
»Hat der Antisemitismus seine Wurzeln im Christentum?«
Bericht von einem Studienjahr in Jerusalem und ein Versuch zu verstehen. Referent: Eckhard Benz-Wenzlaff
Evangelische Kirchengemeinde Großdeinbach

Montag, 17. März, 19.00 Uhr, Prediger, kleiner Saal
Antisemitische Filmpropaganda
Filmvorführung »Der ewige Jude«

mit anschließender Diskussion. Moderation: Dr. Bernd Kleinhans
Gmünder Geschichtsverein e. V./Stadtarchiv
Schwäbisch Gmünd

Donnerstag, 20. März, 10.00 Uhr und 12.00 Uhr, Theaterwerkstatt
»Aus dem Tagebuch der Anne Frank«
Württembergische Landesbühne Esslingen
Theaterwerkstatt Schwäbisch Gmünd e.V.

Freitag, 21. März, 19.00 Uhr, Prediger, großer Saal
Konzert der Musikschule
Schüler, Lehrkräfte und Gäste der Musikschule spielen Werke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und Musik von jüdischen Komponisten
Städtische Musikschule

Samstag, 22. März, 14.00 Uhr bis 17.45 Uhr, Treffpunkt: Bahnhof
Exkursion zur Museumssynagoge und zum jüdischen Friedhof in Bopfingen-Oberdorf
Führung: Dr. Felix Sutschek, Kulturamtsleiter Bopfingen
Gmünder VHS

Dienstag, 25. März, 19.00 Uhr, Prediger, kleiner Saal
»Die württembergischen Christen und die Judenfrage im Dritten Reich: Das Zögern der kirchlichen Obrigkeit«
Referent: Prof. Dr. Manfred Köhnlein
»Der Mut einzelner Christen«
Referent: Prof. Dr. Josef Seubert
Kulturbüro
Schwäbisch Gmünd

Donnerstag, 27. März, 20.00 Uhr, Congress-Centrum Stadtgarten
»Andorra« von Max Frisch
Württembergische Landesbühne Esslingen
19.15 Uhr: Einführung
Kulturbüro
Schwäbisch Gmünd

Montag, 31. März, 19.00 Uhr, Prediger, kleiner Saal
»Zur Geschichte der Juden in Gmünd im Mittelalter«
Referent: Dr. Klaus-Jürgen Herrmann.
Gmünder Geschichtsverein e.V./Stadtarchiv
Schwäbisch Gmünd

April
Donnerstag, 3. April, 19.00 Uhr, Prediger, Refektorium
Klezmermusik und jiddische Lieder
Konzert mit Katharina Rodi und Ensemble Cholem

Freitag, 4. April, 15.00 bis 16.30 Uhr, Treffpunkt Kornhaus
Alternative Stadtführung
zu jüdischen Stätten in Schwäbisch Gmünd

Führung: Ortrud Seidel

Montag, 7. April, 19.00 Uhr, Prediger, kleiner Saal
»Wie ich dazu kam,
ein Buch über Gmünder Juden zu schreiben«

Autorin und Referentin: Ortrud Seidel

Mittwoch, 9. April, 19.00 Uhr, Prediger, kleiner Saal
»Rechtsextremismus heute. Ein Überblick«
Referent: Horst Neumaier, stellv. Referatsleiter der Abteilung Rechtsextremismus beim Landesamt für Verfassungsschutz, Stuttgart.
Bürgerinitiative gegen Fremdenfeindlichkeit

Sonntag, 13. April, 15.00 Uhr, Prediger, Innenhof
Finissage der Ausstellung
»Ich sehne mich so
–Die Lebensgeschichte der Anne Frank«
Lesung mit Mirjam Pressler
Frauenbeauftragte
/Kulturbüro Schwäbisch Gmünd