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Gmünder
Tagespost, Samstag, 06. März 2004 Die Zahl der im Ostalbkreis organisierten Selbsthilfegruppen hat in
den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Dabei haben sich im Bereich
der Suchtkrankheiten und Krebserkrankungen die meisten Gemeinschaften
gebildet. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage unter den über 200
Gruppen im Kreis. SCHWÄBISCH GMÜND Die Bedürfnisse der in Selbsthilfegruppen organisierten Menschen sind teilweise so unterschiedlich wie die Krankheiten, unter denen sie leiden. Doch viele Sorgen, Nöte und Wünsche ähneln sich auch. Um die Probleme und Gemeinsamkeiten der Selbsthilfegruppen zu erkennen, hat die Studentin an der Berufsakademie Heidelberg, Marlene Kuhn, eine Umfrage im Ostalbkreis gestartet. Gestern Abend präsentierte sie bei der Auftaktveranstaltung zum heutigen Selbsthilfegruppentag im Gmünder Stadtgarten gemeinsam mit dem Leiter des Studiengangs Sozialmanagement, Professor Ulrich Hummel, die Ergebnisse. Über 6700 Menschen haben sich laut Umfrage den mehr als 200 Selbsthilfegruppen im Landkreis zusammen geschlossen. Tatsächlich sind jedoch weit mehr von Krankheiten Betroffene in Gemeinschaften organisiert, denn der Rücklauf aus den befragten Gruppen lag bei 45 Prozent. Trotzdem sind die Zahlen aufschlussreich: Mehr Frauen als Männer suchen in den Gruppen Hilfe. Vor allem im Bereich der Suchtkrankheiten ist ein reger Zulauf festzustellen. Allein 16 Gruppen beschäftigen sich mit dem Problem der Alkoholsucht und der Abhängigkeit von Medikamenten. Doch auch Krebserkrankungen sind für viele Menschen Anlass, eine dieser zwölf Selbsthilfegruppen im Landkreis aufzusuchen. Deutlich wird, dass sich ein Großteil
der Befragten eine bessere Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Patienten
wünscht. Viele würden die Kostenübernahme
der Krankenkassen für Heilmethoden aus der Alternativmedizin befürworten.
Mehr Öffentlichkeitsarbeit, ein sensiblerer Umgang der Mitmenschen mit
den Betroffenen und rücksichtsvolleres Verhalten der Arbeitgeber stehen
ebenfalls auf der Wunschliste. Knapp ein Viertel der befragten Gruppenleiter
möchte außerdem einen unabhängigen, professionellen Ansprechpartner
haben, bei dem sie Unterstützung erhalten. |
Dienstag, 2. März 2004 Donnerstag, 4.März 2004 Freitag, 5. März 2004 Samstag, 6. März 2004 Montag, 8. März 2004 Dienstag, 9. März 2004, 8.20 Uhr Mittwoch, 10. März 2004 Donnerstag, 11. März 2004 Freitag, 12. März Samstag. 13. März 2004 15. – 17. März 2004 Dienstag, 16. März 2004 Mittwoch, 17. März 2004 Donnerstag, 18. März 2004 Freitag, 19. März 2004 Freitag, 26. März 2004, 20.00 – 1.00 Uhr 29. – 31. März 2004, ganztägig
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